Einkommensteuerrecht
Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einkommensteuer: Viel versprochen, kaum entlastet
Die Bundesregierung versprach Milliardenentlastungen bei der Einkommensteuer. Doch die meisten Bürger werden davon nicht profitieren. Warum von zehn Milliarden Euro Entlastung so wenig übrig bleibt, erklärt Dennis Klein.
FG Baden-Württemberg zur doppelten Haushaltsführung: Ein Wohnmobil ist keine Zweitwohnung
Wohnmobil statt Zweitwohnung: Ein Arbeitnehmer wollte sich das tägliche Pendeln über 72 Kilometer ersparen und sein mobiles Zuhause steuerlich als doppelte Haushaltsführung geltend machen. Das Finanzgericht Baden-Württemberg überzeugte das nicht.
Steuerreform: Bundesregierung will kleine und mittlere Einkommen entlasten
Angesichts der Preissprünge bei den Kosten des täglichen Lebens wollen Union und SPD Millionen Haushalte bei der Einkommensteuer entlasten. Mit dem Beschluss der Bundesregierung startet der Gesetzgebungsprozess.
Keine Kassenleistung, aber steuerlich absetzbar: Kosten für "Hirnschrittmacher" sind außergewöhnliche Belastung
Ein Mann aus Baden-Württemberg hatte sich zur Behandlung seiner Depression einer Tiefen Hirnstimulation unterzogen. Die Krankenkasse zahlte nicht. Deshalb wollte er die Kosten steuermindernd berücksichtigen lassen. Das FG Baden-Württemberg gab ihm nun recht.
BFH zu Abschiedsparty des Arbeitgebers: Auch ein teurer Chef-Abschied ist kein Arbeitslohn
Veranstaltet und bezahlt ein Unternehmen die Abschiedsfeier eines Arbeitnehmers, der in Rente geht, muss dieser die Kosten nicht als Arbeitslohn versteuern. Das hat der Bundesfinanzhof klargestellt.
BFH zur Zweitwohnung: Stellplatz ist keine Unterkunft und damit zusätzlich absetzbar
Die Mieten steigen, auch für Zweitwohnungsinhaber wird es immer teurer. Der BFH entlastet sie nun etwas: Kosten für einen Garagenstellplatz zählen nicht zur monatlichen Werbungskostengrenze in Höhe von 1.000 Euro.
Finanzgericht Münster: Einen Trickbetrug kann man nicht von der Steuer absetzen
50.000 Euro an Betrüger verloren – und trotzdem kein steuerlicher Trost. Das Finanzgericht Münster stellt klar: Solche Verluste zählen nicht als außergewöhnliche Belastungen.
Bundesfinanzhof: Umzug für Arbeitszimmer ist nicht von Steuer absetzbar
Der heimische Arbeitsort ist oft ein Ansatzpunkt, um Steuern zu sparen. In einem aktuellen Fall des BFH klappte das nicht – trotz Corona-Argumenten. Dem Gericht fehlten die objektiven Kriterien.
Ergänzung des Bürokratieentlastungsgesetzes: Steuerbescheid soll künftig digital abrufbar sein
Die Koalition einigte sich schon 2023 auf Eckpunkte zum Bürokratieabbau: Firstverkürzungen, Formerleichterungen – und nun auch ein digitaler Steuerbescheid? Eine solchen Änderungsantrag brachten die Ampelparteien auf der Zielgeraden ein.
Steuerrecht nach dem zweiten Weltkrieg: Wenn plötzlich das Finanzamt weg ist
Kann man eine Rückzahlung von Steuervorauszahlungen verlangen, wenn die Behörde völlig untergegangen ist? In friedlichen Zeiten wirkt schon die Frage absurd. Der Bundesfinanzhof hatte aber 1952 nach dem Krieg eine Antwort zu finden.
Frist für Steuererklärung abgelaufen: "Dann hilft nur noch Charme"
Bis Montag konnte man seine Steuererklärung abgeben. Doch wer musste das tun und was passiert, wenn man die Frist versäumt hat? Florian Oppel und Sophia Merzapour kennen die Antworten – und haben Tipps für das nächste Jahr.
BFH streitet um Besteuerung der Prostitutionseinkünfte: Erst kommt der Finanzbeamte, dann vielleicht die Moral
Im Juni 1964 entschied der BFH über die Besteuerung von Einnahmen aus Prostitution. Das Gericht griff damit der allgemeinen Entwicklung ökonomischer und moralischer Wertvorstellungen weit voraus.
BFH streitet um Besteuerung der Prostitutionseinkünfte: Erst kommt der Finanzbeamte, dann vielleicht die Moral
Im Juni 1964 entschied der BFH über die Besteuerung von Einnahmen aus Prostitution. Das Gericht griff damit der allgemeinen Entwicklung ökonomischer und moralischer Wertvorstellungen weit voraus.
BFH streitet um Besteuerung der Prostitutionseinkünfte: Erst kommt der Finanzbeamte, dann vielleicht die Moral
Im Juni 1964 entschied der BFH über die Besteuerung von Einnahmen aus Prostitution. Das Gericht griff damit der allgemeinen Entwicklung ökonomischer und moralischer Wertvorstellungen weit voraus.
BFH zu Rechtsanwaltskosten eines Berufssoldaten: Ausgaben für ein Disziplinarverfahren sind Werbungskosten
Ein Berufssoldat wurde wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten verurteilt und musste sich zudem einem Wehrdisziplinarverfahren stellen. Immerhin kann er die Prozesskosten des Disziplinarverfahrens von der Steuer absetzen, so der BFH.
BFH zu Rechtsanwaltskosten eines Berufssoldaten: Ausgaben für ein Disziplinarverfahren sind Werbungskosten
Ein Berufssoldat wurde wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten verurteilt und musste sich zudem einem Wehrdisziplinarverfahren stellen. Immerhin kann er die Prozesskosten des Disziplinarverfahrens von der Steuer absetzen, so der BFH.
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Ein Berufssoldat wurde wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten verurteilt und musste sich zudem einem Wehrdisziplinarverfahren stellen. Immerhin kann er die Prozesskosten des Disziplinarverfahrens von der Steuer absetzen, so der BFH.
Influencerin scheitert vorm Finanzgericht: Kleidung und Accessoires sind keine Betriebsausgaben
Wenn Social Media der Betrieb ist und Modeartikel die zu vermarktenden Produkte, sind die Anschaffungskosten dann Betriebsausgaben? Nein, findet das FG in Hannover. Eine Influencerin kann ihre Kleidung daher nicht von der Steuer absetzen.
Influencerin scheitert vorm Finanzgericht: Kleidung und Accessoires sind keine Betriebsausgaben
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